Das Gerüst ist weg!

Endlich können wir unser Haus zum ersten Mal ohne Gerüst sehen. Es sieht wirklich toll aus! Das weiß man ja nie, wenn man bei der Bemusterung sitzt und alles aussuchen muss :).
Nachdem wir von Keitel Haus vor drei Wochen die Info bekamen, dass das Gerüst in der kommenden Woche abgebaut wird, haben wir noch schnell den Dachüberstand fertig gestrichen und die Lücken mit Acryl gefüllt. Jedoch war dann zwei Wochen Flaute und nichts wurde abgebaut. Am 16. Juni wurde dann die Hälfte abgebaut und wieder eine Flaute.
Da aber unser Erdbauer die restlichen Erdarbeiten ausführen möchte, habe ich kurzerhand direkt mit dem Gerüstunternehmer telefoniert. Ergebnis: Es wurde vergessen das Gerüst vollends abzubauen. Deshalb ists mir einfach lieber direkt nachzuhaken.

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Viele Grüße,
Tanja und Christian

Unsere zweite Eigenleistung: Fensterbänke montieren (innen)

Da wir unsere Türen nicht über Keitel beziehen, müssen wir unsere Innensimse auch selbst montieren (natürlich bekommt man eine Gutschrift der Montagekosten). Wir haben uns für die weißen Fensterbänke der Fa. Helopal entschieden, da uns die Standard-Fensterbänke vom Muster her zu unruhig waren.
Die Fensterbänke werden fertig zugeschnitten von Keitel geliefert und man muss sich dann noch um Keile, Bauschaum und das passende Werkzeug kümmern.

Hier unser fertiges Werk :):

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Viele Grüße,
Tanja und Christian

Bemusterung bei Keitel Haus in Rot am See

Anfang letzter Woche waren wir nun endlich bei der Bemusterung in Rot am See bei Keitel Haus.
Da wir schon am Vortag ein Zimmer in der sehr tollen Pension zum Froschkönig gebucht hatten, konnte es dann morgens um 8 Uhr ohne Stress und Staugefahr losgehen.

Mit unserem zuständigen Mitarbeiter Hr. G. waren wir den ganzen Tag im Musterhaus und gingen nach und nach das Bemusterungsprotokoll zusammen durch.
Hier kam uns nun zu Gute, dass wir bei Keitel-Haus schon eine Werksführung mitgemacht haben und dabei den „Keitel-Standard“ ansehen konnten. Das verkürzt zum einen erheblich die Zeit, die man zum Entscheiden benötigt und zum anderen reduziert es die möglichen Mehrkosten, die auf einen zukommen.

Beispielsweise haben wir uns bei der Treppe für die Standard-Treppe aus Kernbuche natur lackiert entschieden, jedoch Edelstahlrundstäbe für einen Mehrpreis hinzufügen lassen. Das sieht viel moderner aus und wir konnten einen guten Eindruck davon im Haus meines Kollegen bekommen.

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Bei der Haustüre gab es im Standard keine riesige Auswahl und da wir Fans von klaren Linien sind, haben wir uns für diese Tür in der Farbe RAL 7016 entschieden.

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Bei den Fenstern gefällt uns weiß sehr gut. Zudem sind wir nicht bereit für farbige Fenster einen Mehrpreis zu bezahlen. Deshalb werden unsere Fenster in einem schlichten, zeitlosen weiß erstrahlen :).

Auch bei der Rolladen-Farbe waren wir uns sehr schnell einig: ein schlichtes, metallisches hellgrau und somit RAL 9006 weißaluminium.

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Als wir bei den Fensterbänken angelangt waren, haben wir uns außen für die Farbe Diorit (Standard) entschieden. Innen jedoch gefiel uns keine der Standard-Farben – also haben wir hier den ersten Mehrpreis für die Innenfenster aufgenommen und diese sind jetzt in der Farbe weiß – Fa. Helopal.

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Als „Hausaufgabe“ für die Mittagspause sollten wir uns dann (anhand von Farbpaletten) für unsere Haus- und Sockelfarbe entscheiden. Das gestaltete sich als seeeehr schwierig :).
Wir sind mit den Paletten in den Keller zu den Dachziegeln gegangen, um uns die Standard-Ziegel zu der Haus- und Sockelfarbe vorstellen zu können.
Letztendlich nehmen wir nun als Hausfarbe ein schlichtes weiß als Kratzputz Korn 3 (passt dann gut zu den Fenstern) und bei der Sockelfarbe nehmen wir ein helles grau „16295“. Da die Haustüre ja in der Farbe „RAL 7016“ festgelegt ist, passen die von uns ausgewählten Ziegel von Nelskamp in Granit Longlife „glänzend“ als Finkenberger Pfanne sehr gut dazu.

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Natürlich muss man dazu sagen, dass hier alles unseren persönlichen Geschmack widerspiegelt und natürlich bei jedem anders ausfällt und gefällt :).

Leider müssen wir auch von ein paar negativen Erfahrungen bei der Bemusterung berichten.

Zum einen ist der französische Balkon / Absturzsicherung an dem Fluchtwegsfenster im OG nicht inklusive (das ist bei anderen Anbietern der Fall gewesen – Mehrpreis ca. 750 Euro) und zum anderen erwartet uns ein saftiger Mehrpreis von ca. 2.000 Euro bei den Verbundblechen, welche beim Eingang und beim Terrassenausgang angebracht werden.
Gerade bei der Eingangstür ist es doch normal, dass man eine Treppe bis ans Haus ran bauen möchte und nicht mit Abstand zur Treppe oder Gitterrosten arbeiten will. Wir sind der Meinung, dass diese Mehrkosten eigentlich im Hauspreis enthalten sein müssten. Sehr ärgerlich.
Auch denken wir, dass in der heutigen Zeit ein ebenerdiger Ausgang zur Terrasse Standard ist. Natürlich kann man den Ausgang auch anders gestalten als mit der Verbundblechlösung (werden jetzt einige sagen), jedoch bleibt dann die Außenfensterbank erhalten und man muss rundum Gitterroste anbringen lassen und das sieht wirklich überhaupt nicht modern aus….

Ingesamt liegen die bisherigen Bemusterungsmehrkosten (ohne Elektroplanung, diese folgt nach der Bemusterung) bei ca. 7 Prozent und ist somit noch im geplanten Rahmen.

Viele Grüße,
Tanja & Christian

Die Suche ist zu Ende

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Wir sind sehr froh nun mit der Suche nach einem geeigneten Partner für unser Projekt Hausbau fertig zu sein.

Nach nunmehr 7 Monaten intensiver Suche, Gesprächsterminen, Haus-, Rohbau- und Werksbesichtigung haben wir uns entschieden.

Wir werden mit
Keitel Haus
unser Eigenheim bauen.

Es gab mehrere Gründe, hier die wichtigsten:

– Herr S., der Mitarbeiter von Keitel Haus im Fertighauszentrum, war uns von Anfang an sehr sympathisch. Wir hatten bei ihm unseren allerersten Termin in Sachen Hausbau und auch bei jedem weiteren hat sich dieser positive Eindruck nur verstärkt. Er hat jede unserer Fragen sehr freundlich beantwortet und es gab nie einen Moment in dem wir uns nicht gut betreut fühlten.

– Mein Kollege ist vor kurzem in sein Keitel Haus eingezogen und wir durften freundlicherweise zwei mal vorbeischauen. Sowohl in der Rohbau-Phase als auch jetzt, drei Monate nach Einzug, sah alles sehr gut aus. Es gab keinerlei Unzufriedenheit oder gravierende Mängel. Wir haben tolle Tipps bekommen – danke euch Beiden für die tollen Gespräche und eure Zeit!!!

– Nach der Werksführung in Brettenheim hat sich das positive Bild nochmals bestätigt. Der Produktionsablauf und die Mitarbeiter Vorort haben einen tollen Eindruck hinterlassen. Auch die Möglichkeit die Keitel-Standards Vorort zu sehen hat uns sehr weitergeholfen. Wir konnte eine Art „Vorbemusterung“ machen und schauen, ob beispielsweise Treppe, Fenster, Fensterbänke, Ziegel oder Türen unseren Vorstellungen entsprechen – oder ob wir hier Mehrkosten einplanen müssen.

– Bis zum Fertigungsbeginn können alle Grundrisse nochmals angepasst werden – und das ohne Mehrpreis! Auch mussten wir uns bei Vertragsunterzeichnung nicht auf einen Grundriss festlegen. Dieser wird mit dem Architekten von Keitel Haus ausgearbeitet und angepasst! Das ist schon eine sehr hohe Flexibilität und ein Alleinstellungsmerkmal.

– Kürzere Bauzeit als bei Massivhäusern (Mietkosten-Ersparnis).

– Industrielle Fertigung und die damit verbundenen geringen Toleranzen.

Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entscheidung und hoffen, dass sich das gute Gefühl bis zur Hausübergabe nicht ändern wird.

Wir halten euch auf dem Laufenden und stehen euch gerne bei Fragen zur Verfügung!

Empfehlung
Wenn euch unser Blog gefallen hat und ihr bei Keitel Haus einen Termin ausmachen möchtet, würden wir uns freuen, wenn Ihr uns als Referenz nennt.
Ganz wichtig:
Das geht nur, wenn ihr bisher noch keinen Kontakt zu Keitel Haus hattet.
Wenn ihr dann einen Vertrag mit Keitel Haus unterschreiben solltet, würden wir euch natürlich an der daraus resultierenden Prämie beteiligen.

Folgende zwei Möglichkeiten bestehen:
1) Im Kontaktformular „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden“ bei „Welcher Bekannte?“ unser Bauvorhaben (Heiler/Lay) nennen und eine Info an uns senden (Wichtig: Gebt euren Namen und Adresse mit an)
2) Kontakt mit uns aufnehmen, damit wir ein Empfehlungsschreiben an Keitel Haus geben können (Wichtig: Gebt euren Namen und Adresse mit an)

Viele Grüße,
Tanja & Christian

Fertighauszentrum Mannheim Teil 1

Gestern waren wir zum dritten mal im deutschen Fertighauszentrum in Mannheim. http://www.deutsches-fertighaus-center.de/. Dort sind ca. 33 Fertighausanbieter vertreten.

Bisher hatten wir Gespräche mit:

    Keitel Haus
    Schwörer Haus
    Weber Haus
    Finger Haus
    Hanse Haus
    Gussek Haus

Ausgewählt haben wir die Anbieter mit denen wir Gespräche führen wollten aufgrund von Empfehlungen aus unserem Bekanntenkreis, guten Kritiken und Baublogs im Internet.

Die Gespräche waren alle sehr interessant, wobei jedes davon anders abgelaufen ist. Insgesamt war es für uns sehr wichtig viele Gespräche zu führen, da wir in jedem Gespräch etwas neues dazugelernt haben.

Für die Phase der ersten Gespräche können wir sagen, dass unser vorrangiges Ziel war die verschiedenen Unternehmen und deren Leistungsspektrum / Schwerpunkte näher kennenzulernen. Danach werden wir unsere Favoriten herausfiltern und uns von diesen dann vergleichbare Angebote ausfertigen lassen (inkl. Vorbemusterung).

Jetzt folgt unsere (natürlich subjektive) Erfahrung zu den bisherigen Gesprächen mit den Kriterien: Kontaktaufnahme/ Terminabstimmung, Gesprächsablauf, Gesamteindruck.

Keitel Haus
Diesen Anbieter haben wir als ersten und aufgrund von Empfehlungen aus unserem Bekanntenkreis besucht. Die Kontaktaufnahme war sehr freundlich und auch im Nachgang zum Gespräch war der Berater immer greifbar.
Das Gespräch an sich dauerte vier Stunden und wir konnten alle Fragen stellen, die uns als Bauneulinge beschäftigten. Das Unternehmen Keitel legt großen Wert auf eine umweltfreundliche, schadstofffreie Bauweise und das Versetzen von Innenwänden ist bis vor der Produktion des Hauses kostenfrei. Die Berechnung der Kosten errechnet sich aus dem Außenmaß des Hauses.

Schwörer Haus
Auch diesen Anbieter haben wir aufgrund von Empfehlungen besucht. Die Terminabstimmung verlief reibungslos. Beim Gespräch selbst wurden erste möglich Baupläne mit uns entworfen. Insgesamt waren wir zufrieden, das Gespräch hat uns allerdings nicht vom Hocker gehauen. Ein detailliertes Angeboten erhalten wir in den nächsten Tagen.

Weber Haus
Weber Haus war uns als Hersteller bereits bekannt und wurde in vielen Baublogs sehr positiv erwähnt daher haben wir auch hier einen Termin vereinbart. Die Terminvereinbarung mit Weber war sehr professionell. Ebenfalls wurde ein Zugang zum Onlineportal zugesandt. Der erste Eindruck beim Gespräch war etwas reserviert. Jedoch wurde im Verlauf des Gesprächs schnell die professionellität deutlich. Weber Haus startet das Gespräch zunächst mit der Prüfung der Finanzierung (wir fanden das sehr logisch, andere Anbieter hatten uns hierzu nicht gefragt). Durch die Nennung zahlreiche Nebenkosten konnte so eine realistische Bausumme errechnet werden. Die Beratung war gut und hat uns ein sicheres Gefühl gegeben.

Finger Haus
Bei Fingerhaus war die Kommunikation gut. Der Besuch beim Finger Haus fand nicht im Fertighauszentrum statt. Stattdessen waren wir bei einem Berater in Stutensee-Blankenloch. Vor dem Gespräch wurde von uns ein Bebauungsplan angefordert. Das Gespräch war sehr angenehm, es wurden alle unsere Wünsche aufgenommen und eine Folgetermin zur Grundrissbesprechung und genaueren Bearbeitung vereinbart. Negativ aufgefallen ist der ständige vergleich mit den Mitbewerbern.

Hanse Haus
Über Baublogs haben wir sehr gute Kritiken zu Hanse Haus gelesen. Die Terminfindung gestaltete sich sehr schwierig. Wir hatten einen Termin vereinbart allerdings keine Bestätigung erhalten. Danach kam eine E-Mail mit der Frage, warum wir nicht zum Termin erschienen sind… Beim zweiten Versuch erhielten wir einen Anruf, dass wir jetzt einen Termin hätten obwohl dieser via E-Mail erst 30 Minuten später vereinbart war. Auf uns hat das keinen guten Eindruck gemacht. Das Gespräch selbst war freundlich und professionell. Auf der Nachfrage nach Bemusterungen wurde uns klar gemacht, dass dies nur „kurz“ vor Vertragsunterzeichnung auf Grund der vielen Nachfragen möglich ist. Insgesamt waren wir nicht zufrieden und somit ist Hanse Haus bereits aus der Auswahl raus.

Gussek Haus
Auch zu Gussek Haus sind wir wegen der vielen guten Baublogs gekommen. Die Terminabstimmung verlief problemlos. Hervorzuheben ist, dass wir von Gussek als einzigem einen Grundriss vorab zugeschickt bekommen haben. Man sah, dass sich der Berater unseren Bebauungsplan und unsere Wünsche genau angesehen und sehr passend umgesetzt hatte. Somit konnten wir gleich ins Gespräch einsteigen ohne erstmal die Grundlagen abzuklären – dies hat sehr viel Zeit eingespart. Außerdem hat der Berater uns den gesamten Projektplan erläutert und mit sehr viel Fachwissen ergänzt. Wir haben uns sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt.

Was wir noch insgesamt feststellen konnten ist, dass es sehr große Unterschiede in den Leistungsbeschreibungen gibt. Beispiele sind: Kellerdecke aus Beton oder Holz, Fenster aus Kunststoff oder Holz, Rolläden aus Kunststoff oder Aluminium, Keller mit oder ohne Elektroinstallationen und Estrich, Heizanlage mit Gastherme oder Wärmepumpe, Wandaufbau und Ökologie.

Bis bald eure Häuslebauer Tanja & Christian